Author: Käthe

  • Schritt für Schritt

    Die verstörenden Eindrücke der letzten Wochen – vermüllte Strände, heruntergekommene Städte und gespenstische, beinahe verlassene Dörfer – hatten sich tief in unsere Köpfe gebrannt. Letztlich wurde all das wohl durch unseren eigenen desolaten psychischen Zustand verstärkt. Doch der mehrtägige Aufenthalt in und um Bari hat uns bereits geholfen, wieder etwas Boden unter die Füße zu…

  • Glück, Tränen und heiße Duschen

    Nachdem wir am vergangenen Samstag unser verloren gegangenes Zuhause wieder einfangen konnten, saßen wir erst einmal fest. Am Sonntag besuchten wir die Polizei und die Polizei uns – sonst passierte nichts, denn gearbeitet wurde nicht. Am Montag organisierte man uns einen Monteur, der das Wohnmobil wieder „gangbar“ machte. Doch unsere deutschen Köpfe weigerten sich, mit…

  • Catch me if you can

    Wir standen also irgendwo im Nirgendwo und unser Zuhause war weg. Wie alles, was unten vier Dinger zum Fortbewegen dran hat – seien es vier Pfoten oder vier Räder – hatte auch unser Zuhause vor der Abreise aus Deutschland einen GPS-Tracker verpasst bekommen. Also raus die Handys und das entflohene Zuhause orten.  60 Kilometer entfernt.…

  • Wir melden uns zurück

    Nein, noch sind wir nicht von unserer Reise zurück, auch wenn das beinahe der Fall gewesen wäre. Wir wollen uns nur von unserer “Sendepause” zurückmelden und starten dazu erst einmal, wo wir aufgehört hatten: Florenz.  Sonne, Regen und Florenz Gemeinsam mit Sonne und Regen verbrachten wir drei Tage in Florenz. Jeden Tag hatten wir einen…

  • Klein, aber fein

    „Klein, aber fein“ – so lässt sich diese Woche wohl am besten beschreiben. Zwischen kleinen Felsen, kleinen Orten und dem kleinen Zwergstaat San Marino verbrachten wir sonnige Tage voller Bewegung, Begegnungen und natürlich Klettern. Rund um und in San Marino entdeckten wir zahlreiche kleine Felsgruppen, die sich perfekt zum Klettern eigneten. An einem recht vollen…

  • Wildtierpark 2.0

    Eigentlich wollten wir ja nicht schon wieder in einen Tierpark. Und eigentlich haben wir das auch nicht getan. Wir suchten eigentlich nur einen ruhigen Strand zwischen Venedig und San Marino. Dabei stießen wir uneigentlich auf das Gebiet Volano mitten im Po-Delta. Das Gebiet ist weitläufig, ökologisch fast abgeschlossen, reich an Wasser und Nahrung und gleichzeitig…

  • Venedig – mittendrin statt nur dabei

    Venedig erlebt man. Man sieht es nicht nur. Und entweder man hat es erlebt – oder eben nicht. Die Eindrücke, die Geräusche, die Gerüche, das Gefühl, sich in diesem Labyrinth aus Gassen und Kanälen treiben zu lassen – all das lässt sich nicht wirklich beschreiben. Zwanghaftes Erkunden “The trouble is, walking in Venice becomes compulsive…

  • 52 Tunnel und ein Baumstriezel später

    Kaum hatte die neue Woche begonnen, setzten wir unsere Reise nur wenige Kilometer von dem Ort fort, an dem wir die letzte beendet hatten. Noch immer befanden wir uns in einer Region, deren Landschaft und Geschichte stark vom Ersten Weltkrieg geprägt sind – also tauchten wir erneut ein in diese Vergangenheit: auf der Strada delle…

  • Von Äpfeln, Bären und Kriegen

    Nach einer morgendlichen Runde am Freitag durch die Rastenbachklamm, bei der die Hunde die Gittertreppen zwar hinaufstiegen, aber hinunter getragen werden mussten, ging es noch schnell zum Tierarzt nach Kaltern. Wirklich hilfreich war die gute Dame dort nicht – aber Geld hat sie uns trotzdem abgenommen, und davon nicht zu wenig. Während Tobi anschließend in…

  • Wir brauchen endlich Urlaub

    Es ist so weit. Wir vier sind in der Ferne alleine zurückgeblieben. Unsere kleine Urlaubsgesellschaft hat sich aufgelöst und die verrückten Franken Chrissy und Dominik sind mit ihren fahrbaren Untersätzen wieder gen Heimat aufgebrochen. Drei Wochen liegen hinter uns, die chaotischer und zugleich lustiger nicht hätten sein können. Einiges haben wir schon durchblicken lassen, anders…