Author: Käthe

  • Pinkelstreik, Planschbecken und Nummernziehen

    Warmer Einstand Zielgenau und viel zu früh – ganz wie geplant – landen wir in Genua. Nach stundenlangem Warten dürfen wir endlich auf die Fähre, beziehen unsere Kabine und machen es uns gemütlich. Als das Schiff pünktlich um 23 Uhr ablegt, legen auch wir uns zur Ruhe. Lichter aus, Kopf abschalten und von neuen Abenteuern…

  • Und plötzlich rollen wir wieder!

    Nach einem halben Jahr Sendepause melden wir uns zurück. Und zwar nicht mit irgendeinem neuen Blogeintrag, sondern mit dem Auftakt zu Runde zwei unserer Reise – nun endlich wieder zu fünft! Während alle Zwei- und Vierbeiner in den vergangenen Monaten immer mal hier und da unterwegs waren – mal mit dem Boot, mal mit dem…

  • Die unendlichen Geschichten

    Wie so oft in den letzten Wochen begann eine unserer Geschichten im Regen. Irgendwo in Kalamata, unter einem viel zu schmalen Werkstattvordach, während wir versuchten, uns und zwei Hunde irgendwie trocken zu halten. Drinnen wurde operiert, draußen wurde gewartet – unser Wohnmobil bekam einen neuen Zahnriemen, wir bekamen kalte Füße und nach etwas mehr als…

  • Wir wohnen im Meer

    In der Nähe von Kalamata fanden wir einen Platz am Strand. Wir standen auf der vom Meer abgewandten Straßenseite und trotz angespülter Wurzeln, Äste und viel Bambus – deutliche Spuren der letzten stürmischen Wochen – wirkte alles friedlich, ruhig, harmlos. Das Meer war gute zehn Meter entfernt und schäumte vor sich hin. Eine Unwetterwarnung für…

  • Gefangen in Pylos

    Am Ende unserer Werkstatt-Suche stand Pylos – dachten wir. Wir richteten uns daher am Hafen ein. Nach einem Tag hatten wir gefühlt alles abgehakt, was es lohnenswertes zu sehen gab: Burg, archäologisches Museum, Ausstellung der Unterwasserantiken. Wir begannen die Bewohner der Boote, die Bewohner der anderen Wohnmobile und die immer gleichen Hafenbesucher zu beobachten und…

  • Sonnenschein und Sinnflut

    Es ist Januar. Während andernorts Menschen schon beim Gedanken daran, draußen nackt herumzulaufen, spontan erfrieren – Sonne hin oder her – saßen wir in kurzer Hose am Ende der Welt an „unserem Privatstrand“, dem Kalamaki-Strand . Keine Menschenseele weit und breit. Wir lümmelten in unseren Stühlen, ließen uns von der Sonne wärmen und nutzten ganz…

  • Schatz, meine Hosen stehen von alleine

    Als wir eines Morgens die Schränke öffneten, um die mittlerweile selbstständig stehenden Hosen gegen frische Exemplare auszutauschen, wurde uns klar: Die Unterwäsche zählte ihre letzten Tage. Wir mussten uns Richtung Kalamata bewegen – Mission: gleichzeitig alle Waschmaschinen und anschließend sämtliche Trockner in Beschlag nehmen. Effizienz ist schließlich alles. Doch wer wären wir, würden wir schnurstracks…

  • Spaß und Bildung halten Händchen

    Weiter ging es noch ein Stück südlicher – in die Gegend von Agia Marina, hinaus Richtung Kap Maleas. Nicht zum Klettern, was hier natürlich auch möglich gewesen wäre, sondern zum Staunen und Wandern und… noch mehr Staunen.  Denn hier liegt eine Landschaft, die sich anfühlt wie ein Freilichtmuseum der Erdgeschichte: versteinerte Stämme eines einstigen Palmenwaldes,…

  • Was nun?

    Tobis Hand hatte genug vom Klettern, Käthe wollte endlich ins Wildwasser, die Hunde sehnten sich nach neuen Schluchten zum Herumstromern – und da wir ohnehin schon aus dem Klettergebiet herausgefahren waren, konnten wir auch direkt weiterziehen und nach neuen Abenteuern Ausschau halten. Auf halber Strecke zu einem solchen (unser Ziel war eigentlich die Lousios-Schlucht) fiel…

  • Die Jagd nach dem Paket

    Am 6. Januar verabschiedeten wir uns von alten und neuen Freunden – sie mussten zurück in den Alltag. Wir blieben noch, genossen Sonnenschein beim Klettern und Regengüsse während der Arbeit. Ob wir weiterhin mit anderen kletterbegeisterten Van-Lifern den großen Strandparkplatz und die umliegenden Felsen bevölkern wollten oder nicht, stand allerdings gar nicht zur Debatte. Denn…