{"id":100,"date":"2025-09-25T22:28:42","date_gmt":"2025-09-25T20:28:42","guid":{"rendered":"https:\/\/roroblogging.ddns.net\/?p=100"},"modified":"2025-09-27T22:28:54","modified_gmt":"2025-09-27T20:28:54","slug":"wir-brauchen-endlich-urlaub","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/roroblogging.ddns.net\/?p=100","title":{"rendered":"Wir brauchen endlich Urlaub"},"content":{"rendered":"\n<p>Es ist so weit. Wir vier sind in der Ferne alleine zur\u00fcckgeblieben. Unsere kleine Urlaubsgesellschaft hat sich aufgel\u00f6st und die verr\u00fcckten Franken Chrissy und Dominik sind mit ihren fahrbaren Unters\u00e4tzen wieder gen Heimat aufgebrochen. Drei Wochen liegen hinter uns, die chaotischer und zugleich lustiger nicht h\u00e4tten sein k\u00f6nnen. Einiges haben wir schon durchblicken lassen, anders jedoch bis jetzt f\u00fcr uns behalten und wieder anderes lassen wir einfach in den Dolomiten, im Sarcatal oder in S\u00fcdtirol &#8211; manchmal ist es besser, dass Dinge dort bleiben, wo sie passiert sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Gestartet sind wir vier mit dem Wohnmobil in die falsche Richtung, weil wir ein Problem mit der frisch verbauten Feder-Fahrweg-Kombi hatten. Anschlie\u00dfend haben wir uns mit Chrissy und ihrem geliehenen Wohnmobil in \u00d6sterreich getroffen, sind weiter ins H\u00f6hlensteintal gefahren und haben dort kletternd den gemeinsamen Urlaub begonnen. Unerwartet kam Dominik kurz darauf mit seinem VW-Bus dazu, hat die Gesellschaft gesprengt und frischen Wind in die Unternehmungen gebracht. Der Spa\u00df konnte beginnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Kaum angekommen, unternahmen die Herren einen verwirrenden Versuch: Sie wollten einen nicht-platten Reifen wechseln. Dazu fehlte es erst an Werkzeug, dann lie\u00df sich das Rad nicht lockern (es blieb in diesem Punkt meinungsfest) und nachdem sich diverse deutsche, ungarische und italienische M\u00e4nner tatkr\u00e4ftig beteiligt hatten, merkte man, dass der Reifen gar nicht platt war. Klingt komisch? Nun, lassen wir das lieber unkommentiert stehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es war kaum Zeit vergangen, da folgte Tobias n\u00e4chster Einsatz. W\u00e4hrend wir entspannt aus dem Fenster schauen und die Wolkensch\u00e4fchen z\u00e4hlen konnten, kramte der Herr Kfz-Elektroniker sein Werkzeug hervor, telefonierte mit den zust\u00e4ndigen Leuten und fixte schlie\u00dflich die Ladeelektronik des Leihwohnmobils. Was passiert war? Genau genommen, war nichts passiert, was exakt auch das Problem war. Statt zu laden, hat das Wohnmobil nichts getan &#8211; Solar auf dem Dach hilft halt auch nur, wenn die Verkabelung richtig sitzt. Immer gut, einen Tobias dabei zu haben, der aus einer lachenden Sonne eine ladende Sonne machen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Es folgten ein paar Tage mit ein paar k\u00f6rperlichen und seelischen Blessuren: Chrissy sch\u00fcrfte sich quasi t\u00e4glich die Arme und Knie irgendwo auf, Tobias nahm eine steinige Treppe auf dem Po statt mit den F\u00fc\u00dfen, Katja zitterte und jammerte sich eine fragw\u00fcrdig gesicherte Felswand empor und Happy hatte wunde Pf\u00f6tchen &#8211; nur Dominik und Cima schienen laufen und klettern zu k\u00f6nnen, ohne dabei ein Risiko f\u00fcr sich selbst darzustellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es kam der Tag des Durchfall-Hundis und des \u00fcbereilten Aufbruchs ins Sarcatal, um eine Sonne zu finden, die gar nicht gesucht werden musste. Es sei n\u00e4mlich erw\u00e4hnt, dass es zwar zu diesem Zeitpunkt auf dem Falzarego-Pass immer wieder geregnet hatte, die darauffolgenden Tage jedoch nur so vor herrlichstem Sonnenschein strotzten. Der Weg ist das Ziel oder so \u00e4hnlich war das doch.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir waren also im Sarcatal. Beim Klettern hatte bekanntlich irgendwer, dessen Name nicht genannt werden darf, sein oder vielmehr ihr Handy fallen lassen und eine Handy-Rettungsaktion ausgel\u00f6st. Diese Person und alle weiteren weiblichen Wesen der Gruppe &#8211; Beinchanzahl-unabh\u00e4ngig &#8211; litten t\u00e4glich unter der sehr energisch brennenden Sonne mit Schwindel und Schw\u00e4che und\u2026 gut, f\u00fchren wir das nicht weiter aus. Es war schlicht zu viel Sonne.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Notgedrungen wollten wir wieder in k\u00fchlere und dennoch sonnige Gefilde aufbrechen. Bevor uns das gelang,\u00a0 holten wir Wohnmobilisten uns noch Strafzettel ab, da wir nicht (an)erkannt hatten, dass das eigene Fahrzeug nicht wie das Auto auf dem Parken-nur-Erlaubt-f\u00fcr-Schild aussah. Au\u00dferdem reichten uns die k\u00f6rperlichen Wehwehchen noch nicht und die oben unbenamte Person schlug sich einmal kr\u00e4ftig beim Wandern das Schienbein an einer Leitplanke auf, damit alle (ein)sehen konnten, wie gef\u00e4hrlich die Teilnahme am Stra\u00dfenverkehr war &#8211; von wegen gef\u00e4hrliches Klettern.<\/p>\n\n\n\n<p>Danach lief alles ganz wunderbar. <\/p>\n\n\n\n<p>Zack. Da war es dunkel. Unser Wohnmobil wollte dem Leihwohnmobil in nichts nachstehen und knipste uns das Licht aus. Hilfe war nicht weit. Dr. Tobias griff wieder in sein Werkzeugk\u00e4stchen (denn f\u00fcr mehr hat der Platz im Wohnmobil nicht gereicht) und zauberte los. Kaputte Platine \u00fcberbr\u00fcckt, ein K\u00e4belchen hier und eines da und zack, die Sonne ging wieder auf und wir reisten weiter.<\/p>\n\n\n\n<p>Um am Ende noch einmal ganz deutlich zu machen, warum wir nach unserem Urlaub endlich mal Urlaub brauchen, haben wir drei heimatlosen Damen entschieden, dass es Zeit f\u00fcr Krankheit ist: Die Hunde-Damen klagen nun \u00fcber juckende, rote, wunde, entz\u00fcndete Stellen an Bauch und Beinchen und Frauchen hat nun die Keule mit dem grippalen Infekt ausgepackt. Was f\u00fcr ein Abschluss. Noch Fragen?\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist so weit. Wir vier sind in der Ferne alleine zur\u00fcckgeblieben. Unsere kleine Urlaubsgesellschaft hat sich aufgel\u00f6st und die verr\u00fcckten Franken Chrissy und Dominik sind mit ihren fahrbaren Unters\u00e4tzen wieder gen Heimat aufgebrochen. Drei Wochen liegen hinter uns, die chaotischer und zugleich lustiger nicht h\u00e4tten sein k\u00f6nnen. 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